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Große Jubiläumsfeier in Montrichard

Vom 28. bis 31. August 2015 waren ca. 140 Eltviller und Rheingauer in Montrichard, um dort das 50-jährige Jubiläum der Verschwisterung unserer beiden Städte zu feiern. Die Gäste waren in Familien oder im Hotel untergebracht, die Eltviller Jugendlichen vom Jugendzentrum hatten im Fußballstadion ihre Zelte aufgebaut und fühlten sich dort sehr wohl.

Nach dem herzlichen Empfang am Freitagabend durch das Comité de Jumelage mit seiner Präsidentin Clara Vallet und Bürgermeister Jean-Marie Janssens veanstaltete die örtliche Feuerwehr eine Kerzenwanderung zum Burgturm Donjon und durch die romantische Altstadt.

Bei strahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen nahm das Fest am Samstagvormittag am Ufer des Cher seinen Anfang. Nach dem feierlichen Hissen der deutschen, französischen und europäischen Fahnen und dem Spielen der National- und Europa-Hymnen durch das deutsch-französische Orchester schlossen sich Reden von Clara Vallet und Gerd Hegny sowie der beiden Bürgermeister Patrick Kunkel und Jean-Marie Janssens an.

„ Die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ist das Herz Europas. Es ist wichtig, dass wir uns immer wieder in enger Freundschaft treffen, miteinader reden, lachen und feiern und uns unsere Länder und unsere Auffassungen erklären. Jedes Treffen ist auch ein Lernen voneinander.“

Ehrungen von Mitgliedern des Eltviller Verschwisterungskomitees, die sich in den vergangenen Jahrzehnten um die Städtepartnerschaft verdient gemacht haben, beendeten die Feierstunde.

Am Nachmittag bestand die Gelegenheit, das Jagdschloss Monpoupon zu besichtigen. Hier wurden die Besucher von den deutschen und französischen Jagdhornbläsern empfangen.

Am Abend bildete das Festessen im eigens errichteten Zelt am Strand den krönenden Abschluss des Tages.

Am Sonntag feierten Eltviller und Montrichardaisen in der Kirche St. Croix einen ökumenischen Gottesdienst, den der evangelische Pfarrer Jürgen Kirchner und der Evangelische Posaunenchor mit gestalteten.

Am Nachmittag traf man sich wieder am Strand, um das Publikum mit Musik- und Tanzvorführungen zu unterhalten. Der Posaunenchor hatte ein beschwingtes Programm zusammengestellt, das Orchster AICEM wusste zu begeistern, Mitglieder des Biedermeiervereins trotzten der Hitze beim Flanieren und Tanzgruppen aus Montrichard zeigten ein vielfältiges Programm und luden zum Mittanzen ein, was auch gerne angenommen wurde.

Abends traf man sich wieder im Zelt, um bei gutem Essen und Trinken die Freundschaft zu feiern.

Am Montagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Wie immer dauerte es länger als gedacht – kein Wunder: es gab Umarmungen und auch manche Träne wurde vergossen.

In Erinnerung bleibt ein großes Fest, das alte Freundschaften vertiefen half und neue Freundschaften entstehen ließ.


Klaus Wahl